Europakarte ©Kober-Kümmerly+Frey

Portrait

DGfK Gründungsprotokoll 1950  Gründungsprotokoll

Die Deutsche Gesellschaft für Kartographie e. V. (DGfK), gegründet 1950 in Bielefeld, vertritt national und international die Interessen der deutschen Kartographie. Sie ist eine gemeinnützige, wirtschaftlich unabhängige und politisch neutrale Fachgesellschaft. Ihre fast 1700 Mitglieder (Privatpersonen, Unternehmen, Institutionen und Organisationen) zeichnen sich durch ein besonderes Interesse an Karten und anderen kartographischen Produkten, ihrer Herstellung und Nutzung in den verschiedensten Alltagsbereichen aus.

Nicht zuletzt bedingt durch ihre sehr heterogene Mitgliederstruktur versteht sich die DGfK als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Verwaltung und Wissenschaft.

DKT 25 - DGfK-Stand auf der INTERGEO 2004 in Stuttgart Die DGfK auf der INTERGEO 2004 in Stuttgart

Den fachlichen Austausch fördert sie durch eine Reihe von teils regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen (Vorträge, Workshops, Symposien) die u. a. von den Kommissionen und organisiert werden. Außerdem setzt sich die DGfK für die Aus- und Weiterbildung aller in kartographischen Berufen tätigen Personen ein.

Als weitere zentrale Aufgabe informiert sie die Öffentlichkeit über die Bedeutung der Kartographie und fördert die Pflege des kartographischen Kulturgutes in Deutschland.

KN, Kartographische Nachrichten

Über das kartographische Geschehen in Wissenschaft und Praxis informiert die DGfK ihre Mitglieder und die Fachöffentlichkeit durch die Herausgabe der zweimonatlich erscheinenden „Kartographischen Nachrichten - Fachzeitschrift für Geoinformation und Visualisierung“, sowie weitere Veröffentlichungen, wie etwa das „Kartographische Taschenbuch“ und die „Kartographischen Schriften“. Durch dieses breite Spektrum an Veröffentlichungen können die Informationsbedürfnisse der einzelnen Zielgruppen optimal berücksichtigt werden.

Am internationalen kartographischen Geschehen nimmt die DGfK über ihre Mitgliedschaft in der Internationalen Kartographischen Vereinigung (IKV) teil. Alle vier Jahre gibt die DGfK im Rahmen des Internationalen Kartographentages den Nationalreport heraus, der einen Überblick über den Status quo der kartographischen Landschaft in Deutschland und die Aktivitäten der zurückliegenden Jahre gibt.

Darüber hinaus pflegt die DGfK ihre traditionell engen Beziehungen zu den Fachgesellschaften der Nachbarländer, insbesondere Österreichs, der Schweiz und der Niederlande. Dies kommt u. a. durch die grenzüberschreitende Ausrichtung von Veranstaltungen zum Ausdruck.

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© Sektion Dresden der Deutschen Gesellschaft für Kartographie